Sozialrecht: Das Leben ist schwer genug!

Seit vielen Jahren bin ich im Bereich des Sozialrechtes, insbesondere dem Rentenversicherungsrecht und dem Schwerbehindertenrecht tätig. Zudem bin ich Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im Deutschen Anwaltsverein.

Gerne bespreche ich mit Ihnen die Erfolgsaussichten zur Durchsetzung einer Rente wegen Erwerbsminderung oder Berufsunfähigkeit. Für die Frage der Erwerbsminderung ist dann entscheidend, ob Sie auf nicht absehbare Zeit nur noch bis zu drei Stunden oder bis zu sechs Stunden täglich erwerbstätig sein können. Oft hängt hier die Entscheidung des Sozialgerichts von dem Ergebnis der eingeholten Gutachten ab. Dabei hat sich es bewährt, möglichst einen eigenen Gutachter vom Gericht bestellen zu lassen.

Die Rententräger lehnen leider regelmäßig Anträge auf Rente wegen Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit ab. Zugleich sind jedoch die Erfolgsaussichten für eine Klage hiergegen gut. Gleiches gilt für das Schwerbehindertenrecht. Regelmäßig wird der Gesamtgrad der Behinderung zu niedrig angesetzt. Die Erfolgsaussichten einer Klage insoweit sind ebenfalls groß.

Zwar liegt nach dem Gesetz eine Schwerbehinderung erst bei einem Grad der Behinderung von wenigstens 50 vor. Haben Sie jedoch bereits einen Grad der Behinderung von 30 können Sie mit einem zusätzlichen Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit einem Schwerbehinderten mit einem Grad von 50 gleichgestellt werden und haben dann auch den verbesserten Kündigungsschutz eines Schwerbehinderten. Dies zahlt sich bei Umstrukturierungen Ihres Arbeitgebers immer wieder aus, da eine Kündigung, wenn überhaupt, nur nach vorheriger Zustimmung des Integrationsamtes ausgesprochen werden kann und auch dann deren Wirksamkeit noch vor dem Arbeitsgericht weiter überprüft wird.

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